Wir wollen Wasserkraftanlagen, die
sich in einem ökologisch intakten
Gewässerlebensraum befinden und
zu diesem beitragen.

Aus der Eröffnungsrede zur Einweihung Hausen/Schwarzwald

VORTEILE DER KLEINEN WASSERKRAFT

  • Dezental erzeugter Strom
  • Trägt zur Sicherung regionaler Infrastruktur bei
  • CO2-freie Produktion
  • Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern
  • Grundlastfähig, Anlagen mit Wasserkraftschnecken können am Tag
    und in der Nacht arbeiten und sind jahreszeitunabhängig
  • Gewässerschutz wird beachtet
  • Fischverträglich
  • Anlagen mit einer Wasserkraftschnecke sind voll recyclebar
  • Jahrzehnte lange Lebensdauer

Dezentral erzeugter Strom ist gut für die Umwelt

Kleine Wasserkraft - das sind keine Staudämme vom Kaliber der Edertalsperre. Kleinere Anlagen jedoch, das attestieren auch Fachleute, sind ungeheuer vernünftig zur regionalen Stromerzeugung. Viele Länder setzen wieder auf die kleine Wasserkraft. Immer vorausgesetzt, dass der Gewässerschutz beachtet wird. Der besondere Wert liegt hier in der Dezentralität; Strom wird "am Ort" verfügbar. Dass das nicht allen gefällt, weg von der Zentralität - nur wenige bestimmen über viele - hin zur Dezentraliät - viele entscheiden selber über weniger, ist verständlich.

Fakten die dafür sprechen

Kleine Wasserkraftanlagen haben einen bestechend hohen Wirkungsgrad, sie haben eine gleichmäßige, berechenbare Ausnutzungsdauer übers Jahr und sind somit grundlastfähig. Sie sind CO2-frei und nach einer langen Lebensdauer, nach mehreren Jahrzehnten, vollständig recyclebar.
Der ökologische Eingriff bei kleineren Wasserkraftanlagen kann absolut naturverträglich sein, wenn man auch auf die Details achtet. Kleine Wasserkraft kann auch die ökologische Gewässersituation verbessern. Wenn Naturschützer und Betreiber zusammenarbeiten, entstehen dabei sehr gute Lösungen.

Für diesen erzeugten Strom wird kein Wald gefällt, entsteht keine Monokultur, kein Sondermüll, kein Meer wird verschmutzt, es werden keine Pipelines über tausende von Kilometer erforderlich. Damit kann keine Katastrophe angerichtet werden, mit Schäden über Ländergrenzen hinweg und Müll für Jahrmillionen.

Keine Netzprobleme durch Spitzenlast

Dieser grundlastfähige Strom belastet auch keine Netzstruktur durch Spitzenlast. Das erste deutsche Stromeinspeisungsgesetz für erneuerbare Energien stammt aus dem Jahr 1991. Seitdem hat sich die Welt enorm verändert. Unsere Netze sind hingegen gleich geblieben.

Wir alle!

Wir alle müssen die Dezentralisierung in die Hand nehmen - und natürlich auch unser Energieverhalten überdenken. Das ist die umweltfreundlichste Variante - Energie erst gar nicht zu verbrauchen.

Beispielprojekte

  • Wasserkraftanlage SH in Untermünkheim - D
  • Wasserkraftanlage SH in München - D
  • Fischaufstiegsschnecke FAS in Pilsing - A